| Acacallis
|

Acacallis
carnea |
Natürliche
Arten:
Zwei bekannte. |
Natürliche
Vorkommen:
Nur im tropischen Südamerika (Brasilien, Venezuela, Kolumbien).
Verwandtschaft:
Acacallis ist sehr nah mit allen Gattungen aus dem Kreis um Zygopetalum
verwandt.
Spezielle
Merkmale:
Die bekannten Arten besitzen violette bis fast blaue Blüten.
Kulturhinweis
Standort:
Halbschattiges, warmes Blumenfenster.
Temperaturen:
Tagsüber bei etwa 25-30°C. Nachts darf die Temperatur nicht
unter 15°C fallen.
Giessen:
Während des ganzen Jahres vorsichtig aber regelmäßig
gießen.
Den Topf zwischenzeitlich kurz austrocknen lassen.
Aufgebundenen Pflanzen müssen täglich besprüht werden.
Immer darauf achten, dass kein Wasser im Neutrieb stehen bleibt.
Düngung:
In der Wachstumszeit von Anfang Mai bis Ende September sollte man
bei jedem zweiten Wässern (etwa alle zwei Wochen) Orchideendünger
in der Hälfte der angegebenen Konzentration dem Gießwasser
hinzufügen.
|
Aerangis |

Aerangis
hyaloides |
Natürliche
Arten:
Ungefähr 50 - 60 Arten |
atürliche
Vorkommen:
Weit verbreitet im tropischen Afrika und auf Madagaskar. Dort in
Regen- und Nebelwäldern, aber auch in trockenen Wäldern
der Savanne.
Verwandtschaft:
Früher wurden viele ihrer Arten in der Gattung Angraecum beschrieben.
Spezielle Merkmale:
Alle Aerangisarten sind kleinwüchsige Pflanzen mit einem geringen
Platzbedarf. Kulturhinweis
Standort:
Aerangis brauchen einen warmen hellen Standort, an dem sie aber
vor der direkten Sonne geschützt sind.
Die Blätter dürfen sich im Sonnenlicht nicht zu sehr erwärmen.
Man sollte sich um eine möglichst hohe Luftfeuchtigkeit bemühen.
Temperatur.
Die Temperatur darf 12°C nicht unter- und 30°C nicht überschreiten.
Giessen:
Aufgebundene Pflanzen müssen täglich besprüht werden.
Topfpflanzen immer zuerst leicht austrocknen lassen, bevor sie erneut
kräftig gewässert werden. Aufgrund der meist sehr kleinen
Kulturtöpfe sollten die Pflanzen recht häufig gewässert
werden. Handwarmes Wasser verwenden. Der Kulturtopf darf nie im
Wasser stehen.
Düngung:
Topfpflanzen in der Zeit von Mai bis September einmal monatlich
düngen. Nur speziellen Orchideendünger verwenden und die
Hälfte der angegebenen Konzentration dem Gießwasser hinzufügen.
Aufgebundene Pflanzen in der Sommerzeit etwa einmal in der Woche
mit leicht düngerhaltigem Wasser besprühen.
| Aeranthes |

Aeranthes
grandiflora |
Natürliche
Arten:
Ungefähr 40 |
Natürliche
Vorkommen:
Hauptsächlich auf Madagaskar. Einige Arten auch auf den Komoren,
den Maskarenen und auf dem afrikanischen Festland.
Verwandtschaft:
Aeranthes ist nahe verwandt mit der Gattung Angreacum. Es sind zwischen
diesen zwei Gattungen jedoch deutliche Unterschiede zu erkennen.
Spezielle Merkmale:
Einige Arten blühen immer wieder an ihren alten Blütenrispen.
Die Blütenfarbe ist bei allen Arten grünlich bis weiß.
Alle Blüten besitzen einen auffälligen Sporn. Kulturhinweis
Standort:
Alle Arten brauchen einen hellen Standort, an dem sie jedoch vor
direkter Sonne geschützt sind. Im Sommer gegebenenfalls leicht
schattieren. Im Winter soviel Licht wie möglich geben.
Temperaturen:
Im Winter sollte die Temperatur nicht unter 15°c fallen. Im
Sommer kann die Temperatur dagegen bis ca. 30°C ansteigen. Giessen:
Das Substrat darf nie ganz austrocknen und gerade im Sommer ist
eine gleichmäßige Feuchtigkeit wichtig. Düngen:
In den Sommermonaten, in denen sich das hauptsächliche Wachstum
vollzieht, zweimal monatlich mit geringer Konzentration (meist niedriger
als auf den Düngeprodukten angegeben) düngen.
|
Aerides |

Aerides
odoratum |
Natürliche
Arten:
Ungefähr 20 |
Natürliche
Vorkommen:
Südostasien
Verwandtschaft:
Aerides ist nah mit der Gattung Trichoglottis verwandt, unterscheidet
sich aber durch wesentliche Merkmale an Pflanze und Blüte.
Spezielle Merkmale:
Bei allen Arten ist weiß die dominierende Blütenfarbe
mit blauvioletter oder purpurner Zeichnung. Die meist vielen eher
kleinen Blüten erscheinen an großen Trauben und haben
einen schönen Duft. Vom Wachstum erinnern alle Arten an das
der Vandeen. Alle Arten hält man am besten in hängenden
Körben oder Töpfen. Kulturhinweis
Standort:
Sie bevorzugen einen hellen, aber vor der direkten Mittagssonne
geschützten Standort (West- oder Ostseite, Südseite nur
mit Schattierung).
Temperaturen:
Nachttemperaturen dürfen nicht unter die 15°C liegen, tagsüber
sollte die 30°C-Grenze nicht überschritten werden. Giessen:
Das besonders wasserdurchlässige Substrat sollte nach einer
kräftigen Wässerung immer ein wenig austrocknen, bevor
es erneut gegossen wird. Staunässe muss auf jeden Fall vermieden
werden. Düngen:
In den Sommermonaten, in denen die Pflanzen stark wachsen, einmal
monatlich mäßig düngen (beim Düngen ist weniger
oft die bessere Alternative).
|
Angreacum |

Angreacum
sesquipedale |
Natürliche
Arten:
Ungefähr 200 |
Natürliche
Vorkommen:
Tropisches und südliches Afrika, auf Madagaskar und den umliegenden
Inseln.
Verwandtschaft:
Diese Gattung ist nahe verwandt mit Aerangis, Rangaeris, Tridactyle,
Jumella und Aeranthes .
Spezielle Merkmale:
Alle Arten besitzen einen Sporn und verströmen bei einsetzender
Dunkelheit meistens einen sehr intensiven Duft. Die meisten Arten
wachsen ohne Ruheperiode. Kulturhinweis
Standort:
Sie bevorzugen einen recht hellen Standort, der jedoch vor direkter
Mittagsonne im Sommer geschützt sein muss. Im Winter sollten
sie so viel Licht wie möglich bekommen.
Temperaturen:
Die Mindesttemperatur im Winter und Nachts darf nicht unter 10-12°C
fallen. Im Sommer dagegen kann die Temperatur tagsüber 20°C
überschreiten. Giessen:
Die Pflanzen immer gleichmäßig feucht halten. Das Substrat
muss besonders wasserdurchlässig sein und die Luftfeuchtigkeit
sollte so hoch wie möglich gehalten werden. Düngen:
Während der Sommermonate einmal monatlich mit Orchideendünger
in niedriger Konzentration düngen.
| Brassavola
|

Brassoavola
perrinii |
Natürliche
Arten:
Ungefähr 15 |
Natürliche
Vorkommen:
Tropisches Amerika von Mexiko über Mittel-Amerika und über
die Westindischen Inseln bis nach Brasilien und Argentinien.
Verwandtschaft:
Diese Gattung ist nahe verwandt mit der Gattung Laelia.
Spezielle Merkmale:
Alle Arten der Gattung sind darauf spezialisiert längere Trockenzeiten
zu überstehen. Aus diesem Grund besitzen sie alle sehr fleischige
und harte Blätter. Ihren Duft verströmen die meisten Brassavola-Arten
erst am Abend und in der Nacht. Kulturhinweis
Standort:
Alle Arten verlangen eine gute Belichtung. Im Sommer müssen
man sie jedoch vor zu extremer Mittagssonne geschützt werden.
Im Winter können sie der Sonne voll ausgesetzt werden. Es ist
möglich, dass Brassavolen im Sommer im Freien gehalten werden.
Temperaturen:
Die Mindesttemperatur im Winter und Nachts darf nicht unter 15°C
fallen. Im Sommer dagegen kann die Temperatur tagsüber bis
auf 30°C ansteigen. Im Winter sollte die Pflanze konstant bei
ca. 18°C gehalten werden. Giessen:
Alle Arten verlangen eine hohe Luftfeuchte und viel Wasser während
der Wachstumsperiode im Sommer. In der Ruhezeit (Winter) sollten
sie dagegen recht trocken gehalten werden. Allerdings ist darauf
zu achten, dass die Bulben nicht schrumpfen. Düngen:
Während der Sommermonate einmal monatlich mit Orchideendünger
in geringer Konzentration düngen.
| Brassia |

Brassia
lanceana * longissima |
Natürliche
Arten:
Ungefähr 25 |
Natürliche
Vorkommen:
Tropisches Amerika.
Verwandtschaft:
Diese Gattung ist nahe verwandt mit der Gattung Ada. Beide Gattungen
unterscheiden sich jedoch durch einige Merkmale im Blüten-
und Blattaufbau.
Spezielle Merkmale:
Aufgrund der außergewöhnlichen Blüte wird die Brassia
oft auch als Spinnenorchidee bezeichnet. Kulturhinweis
Standort:
Sie bevorzugen einen recht hellen Standort, der jedoch vor direkter
Mittagsonne im Sommer geschützt sein muss. Im Winter brauchen
sie so viel Licht wie möglich.
Temperaturen:
Im Winter sollte die Brassia bei etwa 15-18°C gehalten werden.
Im Sommer darf die Temperatur auf ca. 25°C ansteigen. Da die
Brassia-Arten aus hohen Bergregionen stammen, ist es meist von Vorteil
die Pflanzen während des Sommers im Freiland zu kultivieren.
Dieser Freilandaufenthalt fördert die Blüteninduktion. Giessen:
Während er Wachstumsperiode im Sommer brauchen alle Arten reichlich
Wasser. Im Winter dagegen darf nur sehr sparsam gegossen werden.
Düngen:
In der Wachstumsphase im Sommer, einmal monatlich mit der für
Orchideen üblichen, sehr niedrigen Düngerkonzentration
düngen.
| Bulbophyllum |

Bulbophyllum
stramineum |
Natürliche
Arten:
Sie ist mit ca. 2000 Arten die größte Gattung der
Orchideenfamilie. |
Natürliche
Vorkommen:
Hauptsächlich in Südost-Asien, aber auch in Afrika, Australien
und dem tropischen Amerika.
Verwandtschaft:
Diese Gattung ist verwandt mit der Gattung Dendrobium.
Spezielle Merkmale:
Die Blütenlippen sind meist beweglich aufgehängt. Viele
Arten verströmen einen Aasgeruch. Kulturhinweis
Standort:
Alle Arten bevorzugen einen hellen Standort, an dem sie jedoch vor
direkter Sonne geschützt sind. Im Sommer sollten man sie deshalb
immer leicht schattieren. Im Winter brauchen sie jedoch ausreichend
Licht.
Temperaturen:
Die Mindesttemperaturen für tropische Arten liegen im Winter
bei ca. 15-18°C, für Arten aus höheren Lagen liegt
sie bei 10-15°C. Im Sommer sind tagsüber ca. 20-25°C
ideal. Giessen:
Während er Wachstumsperiode im Sommer brauchen alle Arten reichlich
Wasser. Im Winter dagegen darf nur sehr sparsam gegossen werden. Düngen:
Während der Sommermonate sollte zweimal monatlich mit Orchideendünger
in geringer Konzentration gedüngt werden.
| Calanthe |

Calanthe
gorey |
Natürliche
Arten:
Ungefähr 150 Arten |
Natürliche
Vorkommen:
In Tropen beider Hemisphären, aber mit einem Schwerpunkt in
Indien. Meist bewohnt sie Felsen und nur ganz selten auch Bäume.
Verwandtschaft:
Diese Gattung steht in naher Verwandtschaft zu der Gattung Phaius.
Spezielle Merkmale:
Diese Gattung ist in zwei unterschiedliche Gruppen eingeteilt. Erstens
die immergrünen Arten und zweitens die laubabwerfenden, die
eine ausgeprägte Ruhezeit benötigen. Kulturhinweis
Standort:
Pflanzen aus der ersten Gruppe brauchen einen eher schattig bis
halbschattigen Standort, wohingegen die laubabwerfenden Arten einen
ganzjährig hellen Standort bevorzugen.
Temperaturen:
Immergrüne Arten lieben gleichbleibende Temperaturen, die im
Sommer um 20°C und im Winter um 18°C liegen müssen.
Laubabwerfende Arten sollten dagegen während der Ruhezeit (meistens
in den Wintermonaten) deutlich kühler (ca. 15-18°C) stehen,
als während der Wachstumsperiode (ca. 25°C). Giessen:
Pflanzen aus der ersten Gruppe müssen ganzjährig feucht
gehalten werden. Die Laubabwerfenden Arten dagegen während
ihrer Ruheperiode sehr trocken halten, wobei die Bulben jedoch nicht
zu stark schrumpfen dürfen. Düngen:
Immergrüne Arten über den Sommer jeden Monat etwas düngen.
Die laubabwerfenden Arten dürfen nur während ihrer Wachstumsphase
Dünger bekommen. Jedes Düngen während der strikten
Ruhephase würde den Pflanzen schaden.
| Cattleya
/Laelia |

Cattleya
/ Laelia Laeliocatrtleya Rojo Monica |
Natürliche
Arten:
Ungefähr 80 Arten |
Natürliche
Vorkommen:
Mittel- und Südamerika sowie auf den Westindischen Inseln
Verwandtschaft:
Cattleya und Laelia sind sich selbst die nächsten Verwandten.
Spezielle Merkmale:
Mit Kreuzungen zwischen beiden Arten lassen sich außerordentlich
gute Hybriden erzeugen.
Die Cattleya, die auch als "Königin der Orchideen"
bezeichnet wird, löste vor ca. 200 Jahren den ersten
Orchideenrausch aus.
Kulturhinweise
Standort:
Beide Arten gehören zu den wenigen Orchideen, die reichlich
Sonne vertragen können und sogar zu einem guten Wachstum benötigen.
Beide brauchen einen hellen und warmen Standort. Im Sommer sollten
sie jedoch vor zu starker Sonneneinstrahlung geschützt werden. Temperaturen:
Je heller die Pflanzen stehen, desto wärmeres Klima benötigen
sie.
Die Temperatur sollte im Winter und nachts nicht unter 15°C
fallen. Im Sommer dagegen kann die Temperatur tagsüber bis
auf 30°C ansteigen. Im Winter sollte die Pflanze tagsüber
um 18°C gehalten werden.
Giessen:
Beide Sorten benötigen auf Grund ihres Pflanzstoffes, der keinen
Torfanteil besitzen sollte, etwas mehr Wasser. Trotzdem muss das
Substrat immer leicht austrocknen, bevor erneut gegossen wird. Düngen:
In den Sommermonaten, sollte man einmal monatlich mäßig
düngen. Im Winter darf nicht gedüngt werden.
| Coelogyne |

Coelogyne
cristata |
Natürliche
Arten:
Große Gattung mit mehr als 200 Arten |
Natürliche
Vorkommen:
Südost-Asien, Indien, Indonesien, China und auf den Pazifischen
Inseln
Verwandtschaft:
Ceologyne ist verwandt mit der Gattung Pleione und Dendrochilum.
Spezielle Merkmale:
Da diese große Gattung in den verschiedensten Regionen und
somit unter oft ganz unterschiedlichen Standortbedingungen lebt,
ist es fast unmöglich exakte Ansprüche dieser Gattung
zu nennen. Kulturhinweis
Standort:
Sie bevorzugen einen hellen, aber nicht zu warmen Standort, der
nicht der direkten Sonne ausgesetzt ist. Viele Arten kann man den
Sommer über auch an einem geschützten Platz im freien
kultivieren. Temperaturen:
Allgemein sollten Ceologynen immer etwas kühler stehen (mit
einigen Außnahmen). In einem Bereich von 15°C bis 20°C
im Sommer und einer Wintertemperatur die 10°C nicht unterschreiten
sollte, fühlen sich fast alle Arten wohl. Giessen:
Alle Arten benötigen eine recht hohe Luftfeuchtigkeit und müssen
im Sommer feucht, in den Wintermonaten eher etwas trockener gehalten
werden. Die Bulben sollten nie schrumpfen. Düngen:
Während des Sommers wachsen die Pflanzen sehr stark und sollten
daher einmal monatlich gedüngt werden. Die Düngerkonzentration
muss dabei auf die Bedürfnisse von Orchideen gesenkt werden.
Im Winter nicht düngen werden.
| Cymbidium |

Cymbidium
Strawberry Hill |
Natürliche
Arten:
Etwa 55 |
Natürliche
Vorkommen:
ganz Asien sowie in Teilen Australiens
Verwandtschaft:
Die Gattung der Cyperorchis ist mit der Gattung Cymbidium nahe verwandt.
Spezielle Merkmale:
Die Cymbidien sind gerade als Schnittblumen sehr gefragt und bekannt.
Neben diesen sehr großblumigen und langstieligen Sorten gibt
es jedoch auch sehr kleine Arten mit kurzen Blättern und kleinen
Blüten. Kulturhinweis
Standort:
Es muss ein heller Standort sein, an dem jedoch sichergestellt ist,
dass die Pflanze keine Brandschäden durch zu starke Sonneneinstrahlung
erhält. Nach den Eisheiligen und bis ca. Oktober sollten diese
Orchideen im freien gehalten werden. Die Temperaturdifferenzen von
Tag und Nacht regen die Blüteninduktion an. Temperaturen:
Ein Temperaturbereich von 15-20°C ist ideal. Wichtig ist hierbei
auch ein Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht. Giessen:
Die Pflanzen wollen immer gleichmäßig feucht gehalten
werden. Nur im Winter sollte das Substrat leicht austrocknen, bevor
wieder erneut bewässert wird. Düngen:
In den Sommermonaten während die Pflanzen wachsen kann man
zweimal monatlich mäßig düngen. Im Winter sollte
nicht gedüngt werden.
| Dendrobium |

Dendrobium
amethystoglossum |
Natürliche
Arten:
Ungefähr 900 Arten |
Natürliche
Vorkommen:
Indien, China, Südost-Asien, Japan, Malaysia, Philippinen,
Neuguinea, Australien, auf den Pazifischen Inseln und in Neuseeland
Spezielle Merkmale:
Da diese große Gattung in den verschiedensten Regionen und
somit unter oft ganz unterschiedlichen Standortbedingungen lebt,
ist es fast unmöglich exakte Ansprüche dieser Gattung
zu nennen. Wir unterscheiden hier nur zwei Arten: 1. kühl wachsende
Dendrobien (Dendrobium nobile - Gruppe) und 2. warm wachsende Dendrobien
(Dendrobium phalaenopsis - Gruppe). Kulturhinweis
Standort:
Kühl sowie warm wachsende Arten sollten recht hell stehen,
dabei sollten sie aber nie der direkten Mittagssonne ausgesetzt
sein.
Temperaturen:
Kühl wachsende Arten sollten während der Sommerzeit tagsüber
bei ca. 25-30°C kultiviert werden. Nachts sollte die Temperatur
jedoch stark fallen (ca. 15°C). Im Winter sollte die Temperatur
tagsüber nicht über 15°C ansteigen und nachts nicht
unter 10°C fallen.
Warm wachsende Arten brauchen tagsüber im Sommer eine Temperatur
bis 30°C und nachts einen Abfall auf ca. 20°C. Im Winter
ist eine Tagestemperatur um 20°C ideal. Nachts sollte hier nur
ein geringer Abfall der Temperatur stattfinden. Giessen:
Während des Wachstums im Sommer sollten Dendrobien recht feucht
gehalten werden. Nachdem das Wachstum eingestellt ist sollte etwas
weniger gewässert werden. Die Pflanzen dürfen aber nicht
schrumpfen. Düngen:
Während des Wachstums In den Sommermonaten, zweimal monatlich
mit der richtigen, sehr niedrigen Düngerkonzentration (meist
noch niedriger als auf den meisten Düngeprodukten angegeben)
düngen. Im Winter sollte nicht gedüngt werden.
| Dendrochillum |

Dendrochillum
javirense |
Natürliche
Arten:
Ungefähr 120 |
Natürliche
Vorkommen:
Südost-Asien, Indonesien, Philippinen und Neuseeland
Verwandtschaft:
Die Gattung Dendrochilum ist verwandt mit den Gattungen Ceologyne
und Pholidota.
Spezielle Merkmale:
Die meisten Arten sind endemische Pflanzen, dessen Lebensraum sehr
stark lokal begrenzt ist. Alle Arten besitzen nur kleine Einzelblüten,
die aber an einer üppigen meist hängenden Rispe erscheinen. Kulturhinweis
Standort:
Sie bevorzugen einen hellen, vor der direkten Mittagssonne geschützten
Standort (West- oder Ostseite, Südseite nur mit Schattierung).
Temperaturen:
Die Mindesttemperatur im Winter und Nachts sollte nicht unter 18°C
fallen. Im Sommer dagegen kann die Temperatur tagsüber 30°C
überschreiten. Normale Zimmertemperatur ist ideal. Giessen:
Während des Wachstums im Sommer die Pflanzen recht feucht halten.
Das Substrat muss aber immer leicht abgetrocknet sein, bevor erneut
gegossen wird. Nachdem die Pflanzen das Wachstum eingestellt haben,
müssen sie trockener gehalten werden. Düngen:
In den Sommermonaten, in denen sich das hauptsächliche Wachstum
vollzieht, kann man zweimal monatlich mit der richtigen, sehr niedrigen
Düngerkonzentration düngen. Im Winter sollte nicht gedüngt
werden.
| Dracula |

Dracula
sodiroi |
Natürliche
Arten:
Ungefähr 80-100 |
Natürliche
Vorkommen:
In den Andenbereichen Süd-Amerikas und dem angrenzenden Hochland
Mittel-Amerikas
Verwandtschaft:
Die Gattung Dracula ist nah verwandt mit der Gattung Masdevallia.
Spezielle Merkmale:
Der Name (dracula = kleiner Drache) ist ein Hinweis auf die oft
sehr bizarren meist schwarz-braunen Blüten dieser Gattung.
Fast alle Arten müssen in Körben kultiviert werden, da
die Blüten oft seitlich oder nach unten durch den Pflanzstoff
wachsen. Kulturhinweis
Standort:
Alle Arten benötigen einen halbschattigen Platz an der Fensterbank.
Direkte Sonneneinstrahlung ist daher zu vermeiden. Im Sommer können
viele Arten auch an einem schattigen Platz im Freien kultiviert
werden.
Temperaturen:
Die Mindesttemperatur im Winter beträgt 10-15°C. Im Sommer
können die Pflanzen auch Höchsttemperaturen von bis zu
30°C vertragen, wenn nachts deutlich niedrigere Temperaturen
vorherrschen. Giessen:
Die Pflanzen sollten immer recht feucht gehalten werden. Je kühler
die Temperaturen jedoch sind, desto mehr kann das Substrat vor dem
nächsten Wässern abtrocknen. Düngen:
In den Sommermonaten einmal monatlich mit einer geringen Düngerkonzentration
düngen. Im Winter sollte nicht gedüngt werden.
| Encyclia |

Encyclia
cochleata |
Natürliche
Arten:
Ungefähr 150 |
Natürliche
Vorkommen:
Vorwiegend in Mexiko und auf den Westindischen Inseln, aber auch
einige Arten im tropischen Süd-Amerika
Verwandtschaft:
Die Gattung Encyclia ist nah verwandt mit den Gattungen Epidendrum
und Cattleya.
Spezielle Merkmale:
Der natürliche Standort der meisten Arten ist oft recht trocken.
Daher kommen diese Arten auch mit niedriger Luftfeuchtigkeit gut
zu recht. Kulturhinweis
Standort:
Ein halbschattiger Platz auf der Fensterbank ist ideal. Direkte
Sonneneinstrahlungen im Sommer muss allerdings vermieden werden.
Im Sommer können viele Arten auch an einem geschützten
Platz im Freien gedeihen. Temperaturen:
Die Mindesttemperatur von 10-15°C im Winter, darf nicht unterschritten
werden. Während der Sommerzeit ist tagsüber eine Temperatur
von 20-25°C ideal. Nachts wäre eine Abkühlung der
Temperatur um einige °C vom Vorteil. Giessen:
Während des Wachstums im Sommer sollten die Pflanzen recht
feucht gehalten werden. Das Substrat muss aber immer leicht abgetrocknet
sein, bevor erneut gewässert wird. Nachdem die Pflanzen das
Wachstum eingestellt haben müssen sie trockener gehalten werden.
Düngen:
In den Sommermonaten sollte man ein bis zweimal monatlich mit einer
niedrigen Düngerkonzentration düngen. In den Wintermonaten
muss auf die Düngung verzichtet werden.
| Epidendrum |

Epidendrum
pseudoepidendrum |
Natürliche
Arten:
Eine der größten Gattungen mit ca. 700 Arten. |
Natürliche
Vorkommen:
Tropisches Amerika
Verwandtschaft:
Die Gattung Epidenrum ist nah verwandt mit den Gattungen Encyclia
und Barkeria. Kulturhinweis
Standort:
Ein halbschattiger Platz auf der Fensterbank ist ideal. Direkte
Sonneneinstrahlungen im Sommer muss allerdings vermieden werden.
Im Sommer können viele Arten auch an einem geschützten
Platz im Freien wachsen. Temperaturen:
Die Mindesttemperatur von 10-15°C im Winter, darf nicht unterschritten
werden. Während der Sommerzeit ist tagsüber eine Temperatur
von 20-25°C ideal. Nachts wäre eine Abkühlung der
Temperatur um einige °C vom Vorteil. Giessen:
Während der Wachstumszeit im Sommer sollte die Pflanze mäßig
gegossen werden. Sie sollte immer leicht austrocknen, bevor sie
erneut gewässert wird. In der Winterzeit noch ein wenig zurückhaltender
gießen. Düngen:
In den Sommermonaten, in denen sich das hauptsächliche Wachstum
vollzieht, kann man ein bis zweimal monatlich mit der richtigen,
sehr geringen Düngerkonzentration (meist noch geringer als
auf den meisten Düngeprodukten angegeben) düngen. In den
Wintermonaten muss auf die Düngung verzichtet werden.
| Galeandra |

Galeandra
baveri |
Natürliche
Arten:
Etwa 20 |
Natürliche
Vorkommen:
Meistens in Gebieten mit langen Trockenperioden im tropischen Amerika.
Verwandtschaft:
Die Gattung Galeandra ist verwandt mit den Gattungen Polystachia,
Cyrtopodium und Eulophia.
Spezielle Merkmale:
Die Pflanzen haben meist eine sehr lange Blühdauer, da sie
zum Nachblühen neigen. Einige Arten sind laubabwerfend. Kulturhinweis
Standort:
Alle Arten sollten einen hellen Standort haben, an dem sie jedoch
vor direkter Sonne geschützt sind. Im Sommer deshalb immer
leicht schattieren. Im Winter brauchen sie jedoch ausreichend Licht.
Temperaturen:
Im Sommer vertragen die Pflanzen viel Wärme mit bis zu 30°C.
Im Winter dagegen ist eine normale Raumtemperatur bei 20-25°C
ideal. Giessen:
Während der Wachstumsperiode im Sommer das Substrat immer ausreichend
feucht halten. Zum Winter hin nach und nach weniger gießen,
bis man die Pflanzen während ihrer blattlosen Ruheperiode sehr
trocken zu halten hat. Düngen:
In den Sommermonaten, in denen sich das hauptsächliche Wachstum
vollzieht, einmal monatlich mit der richtigen, sehr geringen Düngerkonzentration
(meist noch geringer als auf den meisten Düngeprodukten angegeben)
düngen. Im Winter nicht düngen.
| Gongora |

Gongora
quinquenervis |
Natürliche
Arten:
Etwa 25 |
Natürliche
Vorkommen:
In den amerikanischen Tropen
Verwandtschaft:
Die Gattung Stanhopea ist nah mit Gongora verwandt.
Spezielle Merkmale:
Fast alle Arten haben auffällig bizarre Blüten an zum
Teil sehr langen Rispen, die meist ganz spezielle Düfte verströmen.
Einige Arten können mehrmals im Jahr blühen, da sie besonders
schnellwüchsig sind.
Kulturhinweise:
Standort:
Alle Arten verlangen einen hellen Standort, an dem sie jedoch vor
direkter Sonne geschützt sind. Im Sommer deshalb immer leicht
schattieren. Im Winter brauchen sie jedoch ausreichend Licht.
Im Sommer ist es auch möglich die Pflanzen an einen geschützten
Platz im Freien zu kultivieren. Temperaturen:
Im Winter sollte die Pflanze bei kühlen 15-18°C gehalten
werden. Im Sommer dagegen, können die Temperaturen bis auf
30°C ansteigen, wenn sie über Nacht wieder um einige Grad
°C sinken. Giessen:
Alle Arten benötigen eine hohe Luftfeuchtigkeit und sollten
in den Sommermonaten mäßig feucht, in den Wintermonaten
eher etwas trockener gehalten werden. Die Bulben dürfen aber
nicht schrumpfen. Düngen:
In den Sommermonaten einmal monatlich mit der richtigen, sehr niedrigen
Düngerkonzentration düngen. Im Winter darf nicht gedüngt
werden.
| Leptotes |

Leptotes
bicolor |
Natürliche
Arten:
3 und einige Varianten |
Natürliche
Vorkommen:
Brasilien, Paraguay und Argentinien
Verwandtschaft:
Die Gattungen Sophronites und Epidendrum sind nah verwandt mit Leptotes.
Spezielle Merkmale:
Alle Arten sind sehr kleine zierliche Pflanzen, die sich am besten
aufgebunden kultivieren lassen. Kulturhinweis
Standort:
Die Pflanzen bevorzugen einen sehr hellen und warmen Standort. Vor
Überhitzung der Blätter durch zu starke Sonneneinstrahlung
muss man die Pflanze jedoch schützen. Temperaturen:
Im Sommer sollten 25°C nicht über- und 14°C nicht unterschritten
werden. Eine nächtliche Abkühlung ist jedoch von Vorteil.
Im Winter die Pflanzen eher kühl halten (nicht über 20°C). Giessen:
Das Substrat fast vollständig abtrocknen lassen, bevor man
erneut wässert. Aufgebundene Pflanzen sollten täglich
ein- oder mehrfach (Sommer) besprüht werden. Düngen:
Währen den Sommermonaten einmal monatlich mit Orchideendünger
in der richtigen, sehr niedrigen Konzentration düngen.
| Ludisia
discolor |

Ludisia
discolor |
Natürliche
Arten:
Nur 1, allerdings sehr vielgestaltige Art. |
Natürliche
Vorkommen:
China und Südostasien
Verwandtschaft:
Nahe verwandt sind die Gattungen Goodyera und Zeuxine.
Spezielle Merkmale:
Die Ludisia ist als Blattorchidee bekannt. Neben den eher unauffälligen
Blütenrispen stechen die Blätter mit ihrer wunderschönen
rötlichen Färbung hervor. Augrund dieser Blattfärbung
trägt sie auch den Namen
" Juwelorchidee". Ludisia ist eine Erdorchidee und benötigt
deshalb einen eher erdigen Pflanzstoff. Kulturhinweis
Standort:
Die Pflanze verlangt einen eher schattigen Standort mit hoher Luftfeuchtigkeit. Temperaturen:
Zimmertemperaturen zwischen 18-22°C sind ideale Bedingungen.
Nachts wäre eine geringe Abkühlung um einige Grad Celsius
sinnvoll. Giessen:
Das Substrat das ganze Jahr über gleichmäßig feucht
halten. Düngen:
Währen der Sommermonate sollte einmal monatlich mit Orchideendünger
in der richtigen, sehr geringen Konzentration gedüngt werden.
| Lycaste |

Lycaste
aromatica |
Natürliche
Arten:
etwa 30-40 |
Natürliche
Vorkommen:
Mexiko bis Peru, Bolivien und Westindische Inseln
Verwandtschaft:
Nahe verwandt sind die Gattungen Anguloa und Maxillaria.
Spezielle Merkmale:
Guatemalas Nationalblume ist die Lycaste skinneri. Lycasten wachsen,
wenn sie einmal eine bestimmte Größe erreicht haben schnell
zu einem großen Horst heran. Die zum Teil recht großen
Blüten sitzen immer unterhalb der Blätter auf Einzelstielen,
die aus der Bulbe kommen. Kulturhinweis
Standort:
Die Pflanzen verlangen einen eher schattigen Standort mit hoher
Luftfeuchtigkeit. Im Winter sollten sie dagegen so hell wie möglich
stehen. Im Sommer ist die Kultur im Freiland an einer geschützten
Stelle von Vorteil.
Temperaturen:
Im Sommer muss die Tagestemperatur zwischen 15-30°C liegen.
Die sommerliche Nachttemperatur sollte einige Grad Celsius darunter
liegen. Im Winter kann die Temperatur konstant zwischen 15-18°C
gehalten werden. Giessen:
Sobald das Wurzelwachstum der Neutriebe einsetzt reichlich gießen,
bis die Pseudobulben voll entwickelt sind. In der Ruhezeit, die
einige Arten kurzzeitig blattlos überdauern, darf nur wenig
gegossen werden. Düngen:
Während der Wachstumsphase im Sommer, ein bis zweimal monatlich
mit einer niedrigen Düngerkonzentration (meist noch niedriger
als auf den Düngeprodukten angegeben) düngen. In den Wintermonaten
muss auf die Düngung verzichtet werden.
| Masdevallia
|

Masdevallia
infracta |
Natürliche
Arten:
etwa 340 |
Natürliche
Vorkommen:
im ganzen tropischen Südamerika und besonders reich an Arten
in den Anden von Peru bis Venezuela
Verwandtschaft:
Nahe verwandt sind die Gattungen Dracula und Pleurothallis.
Spezielle Merkmale:
Auffallend ist bei dieser Gattung die bizarre und unvergleichliche
Blütenform. Die wundersamen Blüten haben oft intensiv
leuchtende Farben. Kreuzungen zwischen wärme- und kälteliebenden
Arten haben wärmetolerante Hybriden geschaffen. Kulturhinweis
Standort:
Die Pflanzen verlangen einen eher schattigen Standort mit hoher
Luftfeuchtigkeit. Im Winter müssen sie dagegen so hell wie
möglich stehen. Im Sommer ist die Kultur im Freiland an einer
geschützten Stelle von Vorteil. Temperaturen:
Im Sommer sollte die Temperatur tagsüber nicht über 20°C
steigen und nachts bis auf ca. 10°C absinken. Im Winter reichen
dauerhaft 10-12°C. Giessen:
Das Substrat konstant feucht halten. Bei niedrigen Temperaturen
jedoch nicht zu oft gießen. Düngen:
Während der Sommermonate sollte einmal monatlich mit Orchideendünger
in geringer Konzentration gedüngt werden.
| Maxillaria |

Maxillaria
tenuifolia |
Natürliche
Arten:
etwa 300 |
Natürliche
Vorkommen:
In den amerikanischen Tropen und Subtropen.
Verwandtschaft:
Nahe verwandt sind die Gattungen Lycaste und Xylobium.
Spezielle Merkmale:
Die meisten Arten sind recht leicht bei normalen Wohnraumbedingungen
zu kultivieren. Kulturhinweis
Standort:
Die Pflanzen verlangen einen halbschattigen Standort mit hoher Luftfeuchtigkeit.
Im Winter brauchen sie dagegen so viel Licht wie möglich. Im
Sommer ist die Kultur im Freiland an einer geschützten Stelle
von Vorteil. Temperaturen:
Nachts dürfen im Winter 15°C nicht unter- und tagsüber
20°C möglichst nicht überschritten werden. Im Sommer
kann die Temperatur tagsüber bis 35°C ansteigen. Nachts
sollte es sich jedoch auf bis zu 15°C abkühlen. Giessen:
Während des Wachstums im Sommer brauchen alle Arten reichlich
Wasser und sollten nie ganz austrocknen. Nach Abschluss der Wachstumsperiode
etwas weniger gießen. Düngen:
Während der Sommermonate einmal monatlich mit Orchideendünger
in geringer Konzentration düngen. Jede Düngung in den
Wintermonaten würde den Pflanzen eher schaden, da sie aufgrund
der geringen Lichtintensität den Dünger nur schlecht umsetzen
können.
| Miltonia |

Miltonia
flavescens |
Natürliche
Arten:
ca. 20 |
Natürliche
Vorkommen:
Vorwiegend in höheren Lagen der Anden von Südost-Brasilien
und mit einer Art in Costa Rica und Panama
Verwandtschaft:
Die Gattung Miltoniopsis ist sehr nah mit dieser Gattung verwandt.
Spezielle Merkmale:
Die wärmetoleranten Hybriden dieser Gattung sind einige der
wenigen Orchideen, die im Vergleich zu anderen sehr viel Dünger
verlangen. Bei Düngermangel zeigt sich schnell einen Wuchsfehler.
Miltonia-Hybriden brauchen sogar im Winter Dünger. Kulturhinweis
Standort:
Die Pflanzen verlangen einen halbschattigen Standort mit hoher Luftfeuchtigkeit.
Im Winter müssen sie so hell wie möglich stehen. Im Sommer
ist die Kultur im Freiland an einer geschützten Stelle von
Vorteil.
Temperatur:
Miltonien sind Orchideen des temperierten Klimabereichs. Im Sommer
sollte die Temperatur tagsüber nicht über 20°C steigen
und nachts bis auf 15°C fallen. In der Winterzeit benötigen
die Pflanzen tagsüber Temperaturen um die 18°C. Nachts
sollte die Temperatur nochmals um einige Grad°C absinken. Giessen:
Während des Wachstums in den Sommermonaten brauchen alle Arten
reichlich Wasser und dürfen nie ganz austrocknen. Nach Abschluss
der Wachstumsperiode kann etwas weniger gegossen werden. Düngen:
Während der Sommermonate wöchentlich mit Orchideendünger
in geringer Konzentration düngen (da Miltonien öfter gedüngt
werden als andere Gattungen ist hier die Düngerkonzentration
besonders wichtig). Im Winter nur einmal im Monat düngen. Diese
Düngehinweise beziehen sich jedoch hauptsächlich auf die
verkaufsüblichen Hybriden und nicht auf spezielle Naturformen
der Gattung.
| Odontoglossum |

Odontaglossum
inslayii |
Natürliche
Arten:
ungefähr 60 |
Natürliche
Vorkommen:
In den Gebirgsregionen des tropischen und subtropischen Mittel-
und Südamerikas
Verwandtschaft:
Diese Gattung ist nahe mit Oncidium und Rossioglossum verwandt.
Spezielle Merkmale:
Heutzutage ist diese Gattung oft die Basis für viele schöne
Multihybriden. Eine Odontoglossum crispum war von 100 Jahren die
teuerste jemals gehandelte Orchidee mit einem heutigen Geldwert
von ca. 150.000 Euro. Kulturhinweis
Standort:
Die Pflanzen brauchen einen halbschattigen Standort mit hoher Luftfeuchtigkeit.
Im Winter verlangen sie dagegen so viel Licht wie möglich.
Im Sommer ist die Kultur im Freiland an einer geschützten Stelle
von Vorteil. Wichtig bei der Freilandkultur ist jedoch, dass sie
dem Tau, dem Regen und frischer bewegter Luft ausgesetzt ist. Temperaturen:
Im Sommer darf tagsüber die Temperatur nicht über 25°C
steigen und nachts nicht unter 15°C fallen. In der Winterzeit
benötigen die Pflanzen tagsüber Temperaturen um ca. 18°C.
Nachts sollte die Temperatur nochmals um einige Grad Celsius absinken. Giessen:
Die Pflanzen stammen aus einem feuchten Klima. Aus diesem Grund
darf der Pflanzstoff nie ganz austrocknen. Trotzdem unbedingt Staunässe
vermeiden. Im Winter sollte die Feuchtigkeit nur ein wenig reduziert
werden. Düngen:
In den Sommermonaten, in denen sich das hauptsächliche Wachstum
vollzieht, muss ein bis zweimal monatlich mit der richtigen, sehr
geringen Düngerkonzentration (meist noch niedriger als auf
den Düngeprodukten angegeben) gedüngt werden. In den Wintermonaten
darf nicht gedüngt werden.
| Oerstedella |

Oerstedella
centradenia |
Natürliche
Arten:
etwa 40 |
Natürliche
Vorkommen:
Mexiko und Bolivien
Verwandtschaft:
Oerstedella ist verwandt mit der Gattung Epidendrum.
Spezielle Merkmale:
Fast alle Arten neigen zu einer starken Kindelbildung. Kulturhinweis
Standort:
Ein halbschattiger und luftfeuchter Standort auf der Fensterbank
ist ideal. Temperaturen:
Diese Gattung ist sehr temperaturtolerant. Im Sommer kann die Temperatur
bis auf 30°C ansteigen und im Winter wird eine normale Wohnraumtemperatur
gut vertragen. Giessen:
Während der Wachstumszeit im Sommer die Pflanze mäßig
gießen. Sie sollte immer leicht austrocknen, bevor erneut
gewässert wird. In der Winterzeit noch etwas trockener halten. Düngen:
In den Sommermonaten ein bis zweimal monatlich mit der richtigen,
sehr geringen Düngerkonzentration düngen. In den Wintermonaten
muss auf die Düngung verzichtet werden.
| Oncidium |

Oncidium
ornithorhynchum |
Natürliche
Arten:
große Gattung mit ca. 500 Arten |
Natürliche
Vorkommen:
In den tropischen und subtropischen Regionen Mittel- und Südamerikas.
Verwandtschaft:
Oncidium ist verwandt mit der Gattung Odontoglossum.
Spezielle Merkmale:
Viele Oncidien haben Blütenrispen mit dichtbesetzten kräftig
leuchtenden Blüten. Kulturhinweis
Standort:
Alle Arten müssen einen hellen Standort haben, an dem sie jedoch
vor direkter Sonne geschützt sind. Im Sommer deshalb immer
leicht schattieren. Im Winter brauchen sie jedoch ausreichend Licht.
Im Sommer ist es auch möglich die Pflanzen an einen geschützten
Platz im Freien zu kultivieren. Temperaturen:
Im Sommer sollte die Temperatur tagsüber nicht über 25°C
steigen und nachts bis auf 15°C fallen. In der Winterzeit benötigen
die Pflanzen tagsüber Temperaturen um 18°C. Nachts kann
die Temperatur nochmals um einige Grad Celsius absinken. Giessen:
In der Wachstumsperiode verlangen die Pflanzen viel Feuchtigkeit
im Wurzelballen. Es darf aber keine Staunässe entstehen. Im
Winter sollte allgemein etwas weniger gegossen werden.
Düngen:
In den Sommermonaten ein bis zweimal monatlich mit niedriger Düngerkonzentration
düngen. In den Wintermonaten muss auf die Düngung verzichtet
werden.
| Paphiopedilum |

Paphiopedilum
primulum * delenatii 3 |
Natürliche
Arten:
ca. 65 |
Natürliche
Vorkommen:
Indien, Birma, Südostasien, Südwest-China, Indonesien,
Neuguinea, Bougainville und auf den Philippinen
Verwandtschaft:
Diese Gattung ist verwandt mit den Gattungen Selenipedium, Cypripedium
und Phragmipedium.
Spezielle Merkmale:
Das spezielle an dieser Gattung ist, dass die Lippe einem sackartigem
Gebilde ähnelt. Dieser "Schuh" gibt dem Paphiopedilum
seinen deutschen Namen "Frauenschuh". Kulturhinweis
Standort:
Ein schattiger und luftfeuchter Standort ist ideal. Nur im Winter
sollten die Pflanzen so viel Licht wie möglich bekommen. Die
Arten lassen sich in zwei Gruppen einteilen: 1. Die grünlaubigen
Arten aus kühleren Gebieten und 2. die geflecktlaubigen aus
wärmeren Regionen. Erstere können im Sommer gut an einem
geschützten Standort im Freiland kultiviert werden. Temperaturen:
Im Sommer und Winter sollte die Tagestemperatur nah um 20°C
liegen. Nachts ist eine Abkühlung auf ungefähr 15°C
nötig. Giessen:
Die Pflanzen müssen im Sommer recht feucht gehalten werden.
Damit das Substrat nicht austrocknet muss recht häufig gewässert
werden, da das Substrat keinen wasserspeichernden Torfanteil beinhaltet.
Im Winter sollte etwas vorsichtiger gegossen werden. Düngen:
In den Sommermonaten ein bis zweimal monatlich düngen. In den
Wintermonaten muss auf die Düngung verzichtet werden.
| Phaius |

Phaius
tankervillae |
Natürliche
Arten:
ca. 40-50 |
Natürliche
Vorkommen:
im tropischen Asien, Afrika, Madagaskar, Indonesien, Neuguinea,
Australien und auf den Pazifischen Inseln
Verwandtschaft:
Diese Gattung ist nah verwandt mit der Gattung der Calanthen.
Spezielle Merkmale:
Alle Arten sind Erdorchideen und brauchen deshalb ein eher erdiges
und lehmiges Substrat, das viel Wasser speichert. Die Blätter
sollten nicht mit Wasser in Berührung kommen. Einige Arten
können sehr groß werden und sogar Blütenstiele mit
einer Höhe von 150cm entwickeln. Kulturhinweis
Standort:
Alle Arten wollen einen hellen Standort haben, an dem sie jedoch
vor direkter Sonne geschützt sind. Im Sommer deshalb immer
leicht schattieren. Im Winter brauchen sie jedoch ausreichend Licht.
Im Sommer ist es auch möglich die Pflanzen an einen geschützten
Platz im Freien zu kultivieren. Temperaturen:
Im Winter sind tagsüber 18-20°C und im Sommer25-30°C
empfehlenswert. Nachts sollte die Temperatur jeweils etwas abgesenkt
werden. Giessen:
In der Wachstumsperiode verlangen die Pflanzen viel Wasser und das
Substrat darf nie austrocknen. In der Ruheperiode im Winter sollte
sie nur noch dann gewässert werden, wenn das Substrat zuvor
abgetrocknet ist. Düngen:
In den Sommermonaten, in denen sich das hauptsächliche Wachstum
vollzieht, zwei- bis dreimal monatlich mit der richtigen Düngerkonzentration
düngen. In den Wintermonaten sollte nur alle zwei Monate etwas
gedüngt werden.
| Phalaenopsis
/Doritis |

Phalaenopsis
/ Doritis Paifangs Auland * Carmelas Spors |
Natürliche
Arten:
ca. 45 und 3 |
Natürliche
Vorkommen:
auf den Philippinen, in Vorder- und Hinterasien und Nord-Australien
Spezielle Merkmale:
Beide Gattungen sind nah verwandt und lassen sich zu sehr dankbaren
und pflegeleichten Hybriden kreuzen.
Die Phalaenopsis und Hybriden beider Gattungen sind heutzutage die
bekanntesten, blühfreudigsten und pflegeleichtesten Orchideen. Kulturhinweis
Standort:
Beide Gattungen bevorzugen im Sommer einen hellen Standort, an dem
sie jedoch vor direkter Sonne geschützt sind. Im Winter benötigen
sie so viel Licht wie möglich. Die Fensterbankkultur ist ideal. Temperaturen:
Normale Zimmertemperaturen sind bestens geeignet. Eine phasenweise
Kultivierung bei nicht über 16°C fördert die Blüteninduktion. Giessen:
Bei normaler Zimmerkultur die Pflanzen alle 10-14 Tage einige Sekunden
tauchen. Es darf keine Staunässe entstehen und das Substrat
muss immer leicht austrocknen, bevor der Tauchvorgang erneut vorgenommen
werden kann. Düngen:
Während der Sommermonate einmal monatlich mit Orchideendünger
in niedriger Konzentration düngen. Jede Düngung in den
Wintermonaten würde den Pflanzen eher schaden, da sie aufgrund
der geringen Lichtintensität den Dünger nur schlecht umsetzen
können.
| Phragmipedium |

Phragmipedium
caudatum |
Natürliche
Arten:
etwa 12-20 |
Natürliche
Vorkommen:
Südamerika und nordwärts bis nach Panama und Guatemala.
Verwandtschaft:
Diese Gattung ist nah verwandt mit der Gattung Selenipedium.
Spezielle Merkmale:
Sie blühen meist lange Zeit an einem Blütenstängel
und sind das amerikanische Gegenstück zu dem asiatischen Frauenschuh. Kulturhinweis
Standort:
Ein schattiger und luftfeuchter Standort ist ideal. Nur im Winter
sollten die Pflanzen so viel Licht wie möglich bekommen.
Temperaturen:
Im Sommer und Winter sollte die Tagestemperatur nah um 20°C
liegen. Nachts ist eine Abkühlung auf ungefähr 15°C
nötig. Giessen:
Da alle Arten keine Wasserspeicherorgane besitzen, muss man sie
während des ganzen Jahres gleichmäßig feucht halten,
dennoch stagnierende Nässe strickt vermeiden. Düngen:
In den Sommermonaten ein bis zweimal monatlich mit der richtigen,
sehr geringen Düngerkonzentration (meist noch geringer als
auf den meisten Düngeprodukten angegeben) düngen. In den
Wintermonaten muss auf die Düngung verzichtet werden.
| Pleione |

Pleione
formosana |
Natürliche
Arten:
etwa 20 |
Natürliche
Vorkommen:
In Nord-Indien, Nepal und Assam, Bhutan, Birma, Taiwan, Thailand
und Laos, China und Südostasien.
Meist wachsen sie in hoch gelegenen Bergwäldern mit hohen Niederschlagsmengen.
Verwandtschaft:
Die Gattung Ceologyne ist nah verwandt mit dieser Gattung.
Spezielle Merkmale:
Ihre Blätter fallen im Herbst ab, wenn die Pseudobulben ihre
volle Reife erlangt haben, damit die Pflanzen den strengen Winter
überstehen können. Die Blüte erscheint dann im Frühjahr
gleichzeitig mit dem Blattaustrieb. Kulturhinweis
Standort:
Nach dem Blattabwurf die Pflanzen kühl und trocken halten (
die Bulben können auch lose im Kühlschrank aufbewahrt
werden). Im Frühjahr müssen sie nachdem topfen hell und
feucht gehalten werden. Die Sommerzeit können fast alle Arten
an einem halbschattigen Platz im Freien gehalten werden. Einige
Sorten sind mit Winterschutz bei uns ganzjährig im Freien zu
kultivieren.
Temperaturen:
In der Ruhezeit bei 5-10°C und während des Wachstums im
Sommer bei 15-20°C. Giessen:
Nur in der Wachstumsperiode sollten die Pflanzen gleichmäßig
feucht gehalten werden. In der Ruhezeit kann das Substrat vollständig
austrocknen. Düngen:
Nur in der Wachstumsphase alle 2 Wochen mit der richtigen, sehr
geringen Düngerkonzentration düngen.
| Promenaea |

Promenaea
citrata * limelight |
Natürliche
Arten:
etwa 15 |
Natürliche
Vorkommen:
Brasilien
Verwandtschaft:
Diese Gattung ist nah verwandt mit den Gattungen Huntleya und Warscewczella.
Spezielle Merkmale:
Alle Arten bilden dichte Polster die während der Blüte
über und über mit ca. 4cm großen gelb-grünen
Blüten bedeckt sind. Kulturhinweis
Standort:
Die Pflanzen verlangen einen halbschattigen Standort mit hoher Luftfeuchtigkeit.
Im Winter sollten sie dagegen so hell wie möglich stehen. Im
Sommer ist die Kultur im Freiland an einer geschützten Stelle
von Vorteil. Temperaturen:
Im Sommer ist ein Temperaturanstieg auf 25-28°C möglich.
Die Nachttemperaturen sollten jedoch deutlich tiefer, bei 15-18°C
liegen. Giessen:
In der Wachstumsperiode verlangen die Pflanzen viel Wasser und das
Substrat darf nie ganz austrocknen. In der Ruheperiode im Winter
sollte sie nur dann gewässert werden, wenn das Substrat zuvor
gut abgetrocknet ist. Düngen:
In den Sommermonaten, während des Wachstums ein- bis zweimal
monatlich mit einer niedrigen Düngerkonzentration düngen.
In den Wintermonaten muss auf die Düngung verzichtet werden.
| Renanthera |

Renanthera
monachica |
Natürliche
Arten:
etwa 15 |
Natürliche
Vorkommen:
Südostasien und auf den Philippinen
Verwandtschaft:
Diese Gattung ist nah verwandt mit den Gattungen Vanda und Aerides.
Spezielle Merkmale:
Die Pflanzen werden meisten vollständig ohne Substrat kultiviert,
da sie alle sehr lufthungrige Wurzeln besitzen.
Die Blütenrispen, die mehrmals im Jahr erscheinen können,
haben bei einigen Arten eine orange- bis feuerrote Färbung. Kulturhinweis
Standort:
Alle Arten benötigen viel Licht zur Blütenbildung. Nur
bei starkem Sonnenlicht im Sommer muss leicht schattiert werden. Temperaturen:
Im Winter bei milden 15-22°C und im Sommer tagsüber bei
warmen 25-30°C kultivieren. Im Sommer sollte die Temperatur
nachts um einige Grad Celsius absinken. Giessen:
Da die meisten Arten ganz ohne Substrat kultiviert werden, müssen
diese Pflanzen mehrmals am Tag besprüht werden. Die Wurzeln
dürfen nie ganz austrocknen. Düngen:
Im Sommer jede Woche einmal mit angereichertem Düngewasser
besprühen. Hierbei sollte die Düngekonzentration noch
niedriger sein, als sie bei Orchideen ansonsten üblich ist.
Im Winter nur einmal im Monat mit Düngewasser besprühen.
| Restrepia |

Restrepia
antennifera |
Natürliche
Arten:
etwa 30 |
Natürliche
Vorkommen:
von Mexiko südwärts bis zum nördlichen Argentinien
Verwandtschaft:
Diese Gattung ist nah verwandt mit der Gattung Pleurothallis.
Spezielle Merkmale:
Alle Arten sind eher klein im Wuchs und haben bizarre insektenähnliche
Blüten, die meist mehrmals im Jahr erscheinen. Kulturhinweis
Standort:
Die Pflanzen verlangen einen schattigen Standort mit hoher Luftfeuchtigkeit.
Im Winter müssen sie dagegen hell stehen. Im Sommer ist die
Kultur im Freiland an einer geschützten Stelle von Vorteil.
Temperaturen:
Im Sommer bei 20-25°C und im Winter bei konstanten 15°C.
Nächtliche Temperaturabsenkungen sind auf jeden Fall von Vorteil. Giessen:
Alle Arten sollten gleichmäßig feucht gehalten werden.
In der Ruhephase darf nur geringfügig weniger gewässert
werden. Düngen:
Während der Sommermonate einmal monatlich mit Orchideendünger
in niedriger Konzentration düngen. Jede Düngung in den
Wintermonaten würde den Pflanzen eher schaden, da sie aufgrund
der geringen Lichtintensität den Dünger nur schlecht umsetzen
können.
| Spathoglottis |

Sphatologlotis
hookeriana |
Natürliche
Arten:
etwa 40 |
Natürliche
Vorkommen:
Indien, Südostasien, Indonesien, China, Neuguinea, Australien
und auf den Pazifischen Inseln
Verwandtschaft:
Diese Gattung ist nah verwandt mit der Gattung Ipsea
Spezielle
Merkmale:
Alle Arten sind Erdorchideen. Die "Caractea" ist eine
neue, prächtige, blühfreudige und pflegeleichte Hybride
dieser Gattung. Ihr ist es zu verdanken, dass diese Gattung eine
neue Bedeutung erlangt hat. Kulturhinweis
Standort:
Die Pflanzen verlangen einen halbschattigen Standort. Im Winter
sollten sie dagegen so hell wie möglich stehen. Im Sommer ist
die Kultur im Freiland an einer geschützten Stelle möglich. Temperaturen:
Nachts bei kühlen 15-18°C und tagsüber bei 20-25°C
kultivieren. Giessen:
So lange sie wachsen, brauchen diese Pflanzen viel Wasser. Das Substrat
muss immer leicht feucht, aber nicht nass sein. Sobald die Pseudobulben
voll entwickelt sind und bis zum Ansatz des Neusprosses sollten
diese Pflanzen trockener gehalten werden. Düngen:
Während der Sommermonate ein- bis zweimal monatlich mit Orchideendünger
in niedriger Konzentration düngen. Jede Düngung in den
Wintermonaten würde den Pflanzen eher schaden, da sie aufgrund
der geringen Lichtintensität den Dünger nur schlecht umsetzen
können.
| Trichopilia |
|
Natürliche
Arten:
ungefähr 30 |
Natürliche
Vorkommen:
in den Tropen von Mittel- und Südamerika
Verwandtschaft:
Diese Gattung ist nah verwandt mit den Gattungen Helcia und Aspasia.
Spezielle Merkmale:
Alle leicht hängenden und großen Blüten erscheinen
dicht an der Bulbe und haben zum Teil besonders ausgefallene Formen
(z.B. T. tortilis). Kulturhinweis
Standort:
Pflanzen dieser Gattung bevorzugen im Sommer einen mäßig
hellen Standort, an dem sie jedoch vor direkter Sonne geschützt
sind. Im Winter benötigen sie so viel Licht wie möglich. Temperaturen:
Im Sommer kann die Temperatur bis auf 30°C Ansteigen. Im Winter
dagegen ist eine normale Raumtemperatur ideal. Giessen:
So lange sie wachsen, brauchen diese Pflanzen viel Wasser. Das Substrat
sollte immer leicht feucht, aber nicht nass sein. Sobald die Pseudobulben
voll entwickelt sind und bis zum Ansatz des Neusprosses müssen
diese Pflanzen trockener gehalten werden. Düngen:
In den Sommermonaten, in denen sich das hauptsächliche Wachstum
vollzieht, sollte man ein- bis zweimal monatlich mit der richtigen,
sehr geringen Düngerkonzentration (meist noch geringer als
auf den meisten Düngeprodukten angegeben) düngen. In den
Wintermonaten muss auf die Düngung verzichtet werden.
| Vanda
/Ascocentrum |

Vanda
Blue Magic |
Natürliche
Arten
ca. 80 und 5 |
Natürliche
Vorkommen:
im tropischen Asien, von Indien ostwärts nach Südost-Asien,
Indochina, Neuguinea, Australien und von den Philippinen nach Formosa
und die umliegenden Inseln
Spezielle Merkmale:
Die Pflanzen werden meisten vollständig ohne Substrat kultiviert,
da sie alle sehr lufthungrige Wurzeln besitzen.
Beide nah verwandten Arten wurden untereinander schon oft gekreuzt.
Die entstandenen Hybriden erweisen sich oft als sehr attraktiv.
Beide Arten sowie die Hybriden beider Gattungen können mehrmals
im Jahr zu Blüte kommen. Auffällig ist die besondere blaue
Färbung mancher Vandeen und Hybriden. Kulturhinweis
Standort:
Alle Arten benötigen viel Licht zur Blütenbildung. Nur
bei starkem Sonnenlicht im Sommer darf leicht schattiert werden.
Sie gehören beide zu den wenigen lichthungrigen Orchideen.
Temperaturen:
Im Sommer ist ein Temperaturanstieg auf 25-28°C möglich.
Die Nachttemperaturen sollten jedoch ein wenig tiefer, bei 20-22°C
liegen. Im Winter sollte ein konstanter Temperaturbereich um 20°C
geboten werden. Es ist auch eine Kultur im Freiland möglich,
solange die Nachttemperatur nicht unter 6°C fällt. Giessen:
Da die meisten Arten ganz ohne Substrat kultiviert werden, sollten
diese Pflanzen ein bis zweimal am Tag besprüht oder getaucht
werden. Die Wurzeln sollten nie ganz austrocknen. Beide Gattungen
lassen sich auch in speziellen Gläsern kultivieren. Wählt
man diese Art der Kultur, muss man alle drei Tage das Glas mit Wasser
füllen und für etwa 10 Minuten stehen lassen. Nach dem
Abgießen des Wassers drei Tage pausieren, bis man das Glas
erneut füllt. Düngen:
Im Sommer alle ein bis zwei Wochen mit angereichertem Düngewasser
besprühen.
Im Winter nur alle ein bis zwei Monate mit Düngewasser besprühen.
| Vanilla |
|
Natürliche
Arten:
etwa 100 |
Natürliche
Vorkommen:
In den Tropen beider Hemisphären
Verwandtschaft:
Diese Gattung ist nah verwandt mit der Gattung Vandee.
Spezielle Merkmale:
Die Vanilla ist die einzige Nutzpflanze unter den Orchideen. Alle
Arten sind stark rankende Pflanzen, die erst ab einer bestimmten
Größe Blüten ansetzen. Kulturhinweis
Standort:
Die Pflanzen sollten hell, aber nicht sonnig stehen.
Temperatur:
Im Sommer ist ein Temperaturanstieg auf 25-30°C möglich.
Die Nachttemperaturen müssen jedoch tiefer, bei ca. 17°C
liegen. Im Winter sollte ein konstanter Temperaturbereich zwischen
15-20°C geboten werden.
Giessen:
Während der Sommermonate darf das stetig feuchte Substrat nie
austrocknen. Zusätzlich kann man die Pflanzen bei besonderer
Wärme regelmäßig mit salzarmen Wasser besprühen.
Im Winter nur geringfügig weniger wässern. Ganz austrocknen
sollte das Substrat auch im Winter nie. Düngen:
In den Sommermonaten ein- bis zweimal monatlich düngen. In
den Wintermonaten muss auf die Düngung verzichtet werden.
Spezielle Merkmale:
Diese Pflanzen sind künstliche Multihybriden aus Odontoglossum,
Miltonia und Cochlioda.
Sind
mit denen für Odontoglossum identisch.
| Zygopetalum |

Zygopetalum
Louisendorf |
Natürliche
Arten:
ungefähr 40 |
Natürliche
Vorkommen:
vorwiegend in den Tropen Südamerikas: Brasilien, Paraguay,
Argentinien, Peru und Bolivien
Verwandtschaft:
Diese Gattung ist nah verwandt mit den Gattungen Lycate und Xylobium.
Spezielle Merkmale:
Die annähernd blauen Blüten einiger Züchtungen verströmen
zum Teil einen sehr intensiven Duft, der an Hyazinthen erinnert. Kulturhinweis
Standort:
Die Pflanzen verlangen einen halbschattigen Standort mit hoher Luftfeuchtigkeit.
Im Winter sollten sie dagegen so hell wie möglich stehen. Im
Sommer ist die Kultur im Freiland an einer geschützten Stelle
von Vorteil.
Temperaturen:
Tagsüber dürfen im Sommer 25°C nicht überschritten
werden. Nachts sollte sich die Temperatur auf ca. 15°C herabkühlen.
Im Winter die Temperaturen um einige Grad Celsius reduzieren. Giessen:
Im Sommer muss die Pflanze immer leicht feucht gehalten werden.
Das Substrat darf nie vollständig austrocknen. Im Winter sollte
nur geringfügig weniger gewässert werden. Düngen:
In den Sommermonaten, in denen sich das hauptsächliche Wachstum
vollzieht, mit jedem zweiten Gießen düngen. In den Wintermonaten
muss auf die Düngung verzichtet werden.
|